• 25.11.09 - Poetry Slam im Bollwerk107

    Jeder Slam ein neues Raumgefühl: Die Kneipe des Bollwerks wird von den Slammern quasi eingeweiht und mit wortreichem Leben gefüllt. Die öde Leere der letzten Teilnehmerliste hat sich in wohlige Fülle verwandelt, und es ist noch Luft drin.

    Freudiger Weise stehen jetzt schon auf der Teilnehmerliste:

    :: Johannes Schwelm
    :: Sushi da Slamfish
    :: Jonas Jahn
    :: Thorsten Baßfeld
    :: Sara Kritzler

    Hier wird geslammt:
    Bollwerk107 (direkt hinter dem Moerser Bhf), Homberger Straße 107, 47441 Moers | www.bollwerk107.de
    Einlass ab 19.00 Uhr | Beginn 19.30 Uhr | Eintritt 4,00 Euro, Erm. 2,50 Euro
    Wegbeschreibung: www.schauzeit.de/anfahrt.html

  • Kein Slam in Moers am 28.10.09

    Das kann passieren, wenn die regelmäßige Veranstaltung auf den Vorabend des deutschsprachigen Nationals fällt, quasi im Sog der Großveranstaltung.

    Wer den Slamentzug verarbeiten möchte, hat gute Gelegenheiten dies in Düsseldorf zu tun. Vom 29. - 31. Oktober treffen die interessantesten Köpfe der Slamszene aufeinander, ihr dürft euch um die verbliebenen Restkarten balgen. Sehr unwürdig, aber lohnend: www.slam2009.de

    Der nächste Slam findet (garantiert!!!) am 25.11.2009 wieder im Bollwerk statt, die ersten Anmeldungen sind schon eingetrudelt.

  • Zwischen Bombenterror und Granatenstimmung - der XXIII. Slam

    Der 23. Slam in Moers ließ eine ganze Stadt stillstehen. Das Zentrum war gesperrt, weil ein freilaufender Koffer am Moerser Bahnhof zur Strecke gebracht werden musste. Die neue Slam-Location, das Bollwerk107, liegt direkt hinter dem Bahnhof und fiel in eine mehrstündige Agonie.

    Spezialkräfte des Kampfmittelräumdienstes entschärften ein Wurstbrot und zeigten sich erleichtert, dass man nochmal davon gekommen war: " Das Ding hatte einen fünfundvierzigprozentigen Fettanteil, wenn das Teil hochgegangen wäre, sähe es in Moers anders aus." Klarer Fall einer dreckigen Bombe. (Steckten die Krefelder Kollegen dahinter?)

    So gelangte man am Ende zwar deutlich verspätet zum Slam, obendrein mit dem telefonisch erarbeiteten Wissen, das Torsten "Godot" Sträter trotz immenser Ankündigungen unsererseits nicht in die liebliche Grafenstadt kommen würde.

    Das neue Gebäude wurde schnell in Beschlag genommen, Volker Busold hatte schon im Vorfeld für den guten Ton und ein ungemein anheimelndes Licht gesorgt. Mit einer knappen Dreiviertelstunde Verspätung (nicht wirklich ungewöhnlich) begann der erste Slam im Spiegelsaal des Bollwerk107. Hätten sich schon Spiegel an den Wänden befunden, hätte sich auch gewiss ein Saalgefühl eingestellt. So war der Raum vor allem eines: Urgemütlich!

    Slampanorama
    In besten Laune traten sie an:
    Sevi, mit aussagekräftigen Texten wie "Mann, ist mein Leben im Arsch", einer Liebeserklärung an Sushi und einem mundartlichem Text, immerhin stammt er aus Linz.
    Sushi da Slamfish (Düsseldorf) erzählte von seinen Erlebnisreisen mit der Bahn und slammte zum Thema Slam.
    Laura Reichel (Dortmund) wies zunächst darauf hin, das Torsten "Gone-with-the-Wind" Straeter keineswegs aus ihrer Heimatstadt stamme, sondern bloß aus Waltrop käme. (Da geht ja öfters einer verschütt) Sie trug entsprechend trauriges ("selbst Schuld") vor und beschrieb ihre Erfahrungen als Einzelkind beim Versuch eine Spinne aus der Dusche zu vertreiben. Ebenso aus der Fauna stammt die kleine Ode "Flieg nicht, kleine Fliege". Loslassen ist eben schwer.
    Claas Neumann (Hintertupfingen) trug neue Texte vor ("Danke für euren Rat, Kollegen", "Worte prasseln etc. etc. etc."), desweiteren zwei Teile eines dreiteiligen Gedichtes und anderes.
    Sie weiss, warum sie bei Slams nicht gewinnt und teilte uns ihre Erkenntnis mit. Jessica Lehmann (Moers) trug "was total ernstes und was mit Tieren" vor, machte Denglisch zum Thema und hatte am Ende noch "was fürs Herz".

    All dies vor einem gutgelauten, den Raum füllenden Publikum, welches sich dem kalauernden Mike Reusch ausgesetzt sah. Der Moderator der Herzen trug dafür Sorge, dass auch der abwesende Torsten "Kollege-kommt-gleich" Straeter in den Köpfen präsent blieb und sei es durch die Verleihung von Kosenamen aus der bunten Welt der Tiere und Körperteile.

    Trostpreise
    Jessica und Laura in vorfreudiger Erregung, Claas in seeligem Glück.

    Sevi gewann übrigens und gab sich erstaunt über die Ausdauer des Publikums, welches sich für die Longplay-Versionen seiner Zugaben entschied. Da gabs aber nix zu wundern, waren halt tolle Texte.
    Spaß hatten alle und waren sich einig: Geiler Abend. Hätte nicht besser werden können ("STRAETER!!! ARRRGG!)

    Ob der nächste Slam am Vorabend der deutschsprachigen Meisterschaften (siehe unbedingt www.slam2009.de) stattfinden wird ist noch ungewiss, da wir bis jetzt erst eine Anmeldung haben und unter drei Poeten nicht unbedingt antreten möchten. Stay tuned...

    (mr)

    Achja: Fotos von Volker "Fullservice" Busold. Thx!

  • 30.09.09 Erster Slam im Bollwerk

    Die dritte Location in diesem Jahr wird angesteuert und so ganz kommt dieser mopsfidele Slam noch nicht zur Ruhe. Die Bauarbeiten sind noch im Gange, aber seitens der Bollwerks wird alles daran gesetzt, das SPRACHLABOR am neuen Ort stattfinden zu lassen. Die Kneipe steht noch nicht zur Verfügung, dafür aber der Spiegelsaal - gut unterrichtete Kreise munkeln von einer Mischung aus Versailler Schloß und Damentoilette. Die Wahl des Raumes wird gewiss der Lokalpresse zur Hand gehen, um in der Berichterstattung des Ereignisses mit Bildern zu arbeiten, wie "die Wortkünstler hielten sich und dem Publikum einen Spiegel vor" und gewiss ähnlichem. Aber wir greifen vor. Oder auch nicht.

    Propenvoll

    Die Liste der Slammer ist überfüllt, was uns entsprechend freut. Mit Torsten Sträter beglückt uns der frischgekürte Sieger des NRW-Slams 2009! Einige schon verloren geglaubte raffen sich wieder auf und gen Moers. Selbst aus dem sonst misstrauisch beäugtem Ausland (Österreich) reist ein wunderbarer Künstler an. Die zugeflüsterte Selbstauskunft lautet: "Sevi, das Baby in der Slamsteinzeitszene!". Hier die anderen Kinder:

    :: Thorsten Sträter (Dortmund) | www.myspace.com/derstraeter
    :: Sushi da Slamfish | Video
    :: Sevi (Linz) | http://www.myspace.com/chaco07
    :: Jessica Lehmann (Moers) | www.myspace.com/jazzikamontag
    :: Bastian Reichardt (Bonn) | http://bastian-reichardt.blogspot.com/
    :: Laura Reichel (Dortmund) | www.myslam.de
    :: Claas Neumann (Essen) | www.myspace.com/claasneumann

    Hier wird geslammt:
    Bollwerk107
    Homberger Straße 107
    47441 Moers
    www.bollwerk107.de

    Auch wenn die Karte anderes vermuten lässt: Das Bollwerk liegt etwas abseits der Homberger Straße, hinter dem Moerser Bahnhof.

    Einlass ab 19.00 Uhr
    Beginn 19.30 Uhr
    Eintritt 4,00 Euro, Erm. 2,50 Euro

  • Großartig mit doppeltem Goldsternchen - der 22. Slam in Moers

    „Das ist der Lauf der Welt, aber er zielt auf Dich..."
    Peh

    Draußen: herrliches Grillwetter, drinnen: etliche ehrlich Slaminteressierte.
    Doch davon später, vorab Fotos (sämtlich von Sara Kritzler gefertigt oder delegiert), der Bericht folgt in Kürze:

    Großartig waren:

    Dirk_juni_09Dominik_juni_09
    Dirk aus Köln auf der Poleposition mit reichlich Zwischengas! Er rappte mit Wucht durch seinen Schach-ist-mein-Hobby-Text und stellte in der zweiten Runde ein Bildungsprofil vor. Dominik Bartels lieh den Entrechteten von heute seine Stimme und besann sich im zweiten Teil auf seine ostzonalen (ahem) Erinnerungen, die von besonders apfeligen Apfelschampoo, Modern Talking, Ernährungsgewohnheiten vor dem Küssen und Schlägern geprägt wurden.
    Sara_juni_09Sina_juni_09
    Sara Kritzler beehrte uns, obwohl sie am gleichen Tag ihren Schulabschluss feiern konnte. Was sie auch mit ner Pulle Sekt bei uns im Vorfeld auch tat. Obendrein startete sie mit zwei Texten die sich reimten: ein Text über die Zeit und püber die berechtigte Frage, warum wir sooft jemand anderes sein möchten. Ihre Alltagswünsche verriet sie uns nach der Pause. Auch für Sina Langner war de gute alte Zeit eine Rückschau wert. Weiter nach vorn blickte sie in der zweiten Runde und ließ in ihrem Illusionstext Traumwelten wahr werden.
    Hatice_juni_09Peh_juni_09
    Horst Ewers inspirierte Hatice Gönüleri zu ihrem ersten Text des Abends um im zweiten Teil irgendwie sehr Eso und Ganja drauf zu sein. Kurz gesagt: Sie atmete frei und ohne Angst. "Glotz nicht so romantisch!" ist noch das freundlichste, was Peh aus Berlin uns in ihrem Die-Welt-ist-schlecht-Text sagte. Nicht verwunderlich, wenn einem Yoga am Wochenende voher das Kreuz gebrochen hat. Zuvor fragten wir uns gemeinsam: "Steh' ich hier allein, oder kennst Du das auch?".

    Wirklich allein war selbst in der überschaubaren und mittteilungsfreudigen Runde niemand. Beim gemeinsamen Frischeluftholen spielten sich Verkehrsszenen ab, die dem 7. Sinn (TV-kenner wissen bescheid) zur Ehre gereicht hätten. Eine mittelgroße Entenfamilie überquerte, sämtlichen Rotphasen zum Trotz, in geschlängelt diagonaler Richtung die große Verkehrskreuzung und die herbeigereisten SlammerInen bestaunen die routinierten Verkehrsteilnehmer. "Boah, die halten ja alle", "Selbst der Bus!". Solche Inszenierungen muss uns erst mal jemand nachmachen.

    DAS FINALE:
    Peh tritt gegen Domink an
    und eröffnet die Runde, sie will lieber Luftschlösser bauen statt Häuser. Dominik ist genervt von flachen Phrasen und Geschwätz. Ausserdem stellt er seinen "Handschuh" à la Schiller vor, quasi Schiller reloaded.
    Peh gewinnt.
    Und beschenkt alle mit einer feinen Zugabe.

    Welch ein Abend:
    Jury
    Die Jury - gefangen im Abstimmungsrausch mit breitem Grinsen

    Skepsis und Spannung
    Ein Abend zwischen Skepsis und Spannung

    Veranstalterarbeit
    Eintrag ins Klassenbuch: Claas Neumann stört trotz Abwesenheit, Steffi fotografiert während dessen sämtliche Konsonanten.

    Sara und SinaAbsprache
    Sara (li.) und Sina haben Spaß, Sara obendrein einen im Krönchen. Sina verabredet Handzeichen mit dem Moderator der Herzen, welcher hinterrücks schon die Finger sortiert.

    Kurzes Fazit: Geiler Abend mit nettem Ausklang im Biergarten.

    Videos:
    Der Link zu Dirk: http://www.youtube.com/watch?v=vAtU-1q_-qI
    Der Link zu Hatice: http://www.youtube.com/watch?v=gHdzRmdbJNk

  • 24.6.09 - Letzter Slam vor der Sommerpause

    Bevor der Sommer sein zähes Band schwüler Ödnis über die Weiten des Niederrheins wirft, wird zuvor noch im Sechsminutentakt geslammt:

    Bis zu sechs Teilnehmer treten an, aber nur einer kommt durch.
    Dem Sieger winkt reichlich Geld, den anderen eine Tafel Schokolade und ein Büchergutschein. In garantiert zwei Vorrunden werden eigene Texte vorgetragen, das kritische Publikum kürt im Finale den glücklichen Gewinner.

    Die Liste ist voll, die folgenden sind daran schuld:

    :: Dirk aus Köln (Köln) | www.nichtganzdichter.com
    :: Sara Kritzler (Kleve) | www.myslam.de/slam-poet/1053/Sara%20Kritzler
    :: Dominik Bartels (Helmstedt) | www.dominik-bartels.com/
    :: Sina Langner (Bochum) | www.myspace.com/sinalein
    :: Peh (Berlin) | www.peh-land.de/
    :: Hatice Gönüleri (Krefeld) | www.myspace.com/haticegonuleri

    24. Juni 2009, Beginn 20.00 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr
    Zentralbibliothek Moers, Hanns-Dieter-Hüsch-Haus
    Weitere Infos: http://poetryslam.blog.de | Anmeldungen an slam-master ät gmx.de
    Die Wegbeschreibung ist hier.

  • 21. Kampf um Geld, Ruhm und Schokolade

    Gewalt ist zuweilen doch eine Lösung und sei es, um den 21. Poetry Slam in Moers mit Publikum zu beschicken. Komplette und teilbestückte zehnte Klassen des Sturzberg-Gymnasiums aus Neukirchen-Vluyn (Holland) wurden zu Studienzwecken in die Zentralbibliothek komplimentiert und so ergab sich mit anderen Gäste eine gut fünfzig Personen zählende Zuschauerzahl.

    Nicht weniger beeindruckend
    die Menschenmassen vor dem Mikrophon: Jessica Lehmann, Michael Feindler, Michael Heide, Christofer mit f, Sara Kritzler und Cornelius Coffin traten miteinander in den Wettstreit. Denis Seyfarth hatte sich als einer der ersten angemeldet, landete aber im Spamfilter (naja, seine E-Mail) und wurde erst Stunden vor Veranstaltungsbeginn ebendort entdeckt. Wir sagten verschämt und zu spät zu. Technologie - ein natürlicher Feind.

    dreiSlammer Sieht nach gekonnter Aquarelltechnik aus, sind aber Videostills*. Christofer arbeitet in seinem Wortetext mit einem modernen Flaschenhalsstativ.

    Von Christofer (ja, mit "f"!) erfuhren wir, worüber er sich am allerallerallermeisten aufregen kann und welche Macht er seinen Worten am liebsten verleihen würde. Cornelius Coffin kam zum Schluss: "Andere Mütter haben auch schöne Blumen", und lies eine Folge von "Raus aus den Schulden - extreme" vor unserem geistigen Auge abspulen. Sara Kritzler wählte die Gegensätze:  sie hatte einen Text vom Glück und erzählte in "An Tagen wie diesen" vom Ende einer Liebe. Jessica Lehmann begann mit einem Beinahe-Gedicht-Zykluss, hatte Tiergedichte parat und verriet aus dem wahren Leben: "Von fröhlichen Familien empfohlen". Die dann doch nicht so gefühlvollen Seiten von Michael Feindler betrachteten wir in Form seiner netten Tiergedichte und abschreckenden Widmungen ans zickige Geschlecht, ausserdem begegneten wir in den Alpen seinem Intimfeind Holger Meisenbach. Eisige Zugluft und ermattendes Flackerlicht waren die gefühlten Begleiter von Michael Heides Texten: "Erinnerst Du Dich an mich?" fragte er in seinem ersten Text, um in seinem zweiten dann die vermeintlich bösen Geister der Vergangenheit mit unvermindert krimineller Energie weiterwirken zu lassen.

    Im Finale traten Cornelius Coffin und Michael Feindler gegeneinander an. Michael erzählte vom Teufelskreis der Bahnverspätungen und lies dafür den PS-König mächtig Zeit wettmachen. Cornelius sprach zur Lage der Nation und über Eselsbrücken und andere Faustregeln. Am Ende trennte die beiden ein ebenso lächerlicher wie großartiger Punkt und brachte Michael Feindler auf Platz eins.

    Sara hat *mitgefilmt und auf Youtube die Weltöffentlichkeit dazugeholt:
    Michael Heide: http://www.youtube.com/watch?v=cUcVxwNXMSE
    Christofer: http://www.youtube.com/watch?v=CSSTaIdt-F0
    Michael Feindler: http://www.youtube.com/watch?v=o_sycviTcXo
    Cornelius: http://www.youtube.com/watch?v=isgN05FUWJs
    Neues Gruppengefühl: Dank der Mischung aus Videokamera und Verstärkeranlage klingen alle Slammer so, als hätten sie sich bei eBay einen gemeinsamen Sprachfehler angelacht (Modell: Springbrunnen im Backenzahn). Ich hör sowas ja gern.

    Wir hatten alle viel Spaß. Offensichtlich auch Frau Pleines von der Zentralbibliothek, die uns mit Technik, Stühlen und guter Laune versorgte.
    1000 Dank!

    Der nächste Poetry Slam vor der Sommerpause findet am 24. Juni in der Zentralbibliothek statt.
    (mr)

  • Slam am 27.05 in der Zentralbibliothek

    Das SPRACHLABOR in der Zentralbibliothek Moers

    Bis zu sechs Teilnehmer treten an, aber nur einer kommt durch.
    Dem Sieger winkt reichlich Geld, den anderen eine Tafel Schokolade und ein Büchergutschein. In garantiert zwei Vorrunden werden eigene Texte vorgetragen, das kritische Publikum kürt im Finale den glücklichen Gewinner.

    Bis jetzt sind angemeldet:

    :: Jessica Lehmann (Moers) | http://www.myspace.com/jazzikamontag
    :: Michael Feindler (Wuppertal) | www.michael-feindler.de
    :: Michael Heide (Berlin/Köln) | http://sprech-stunde.blogspot.com
    :: Christofer mit F (Bochum) |
    :: Sara Kritzler (Kleve) | www.myslam.de/slam-poet/1053/Sara%20Kritzler
    :: Denis Seyfarth (Düsseldorf) | www.myspace.com/prettypoetryslam
    :: Cornelius Coffin (Bochum) | www.myspace.com/corneliuscoffin

    Uiuiuiii, ist ja recht voll geworden, die kleine Liste!

    27. Mai 2009, Beginn 20.00 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr
    Zentralbibliothek Moers
    Weitere Infos: http://poetryslam.blog.de | Anmeldungen an slam-master ät gmx.de
    Die Wegbeschreibung ist hier.

  • Slam am 29.4.09 in der Zentralbibliothek

    Mal was neues: Ein Slam mit unglaublichem Literaturbezug!
    Das SPRACHLABOR in der Zentralbibliothek Moers

    Bis zu sechs Teilnehmer treten an, aber nur einer kommt durch.
    Dem Sieger winkt reichlich Geld, den anderen eine Tafel Schokolade und ein Büchergutschein. Auf der Bühne werden in zwei Vorrunden selbstgeschriebene Texte vorgetragen, das Publikum kürt im Finale den glücklichen Gewinner.

    Es kommen:
    :: Patrick Roßkothen (Moers) | www.myspace.com/patrickpoesie
    :: Thorsten Baßfeld (Moers) | www.der-thorsten.de
    :: Thorsten Sträter (Waltrop) | www.myspace.com/derstraeter
    :: David Grashoff (Wuppertal) | www.david-grashoff.de

    29. April 2009, ab 20.00 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr
    Zentralbibliothek Moers
    Eintritt: 4 Euro, erm. 2,50 Euro
    Die Wegbeschreibung ist hier.

  • Niederrhein-Slam mit Zugereisten

    "Sie sitzen alle auf ihren Bobbycars und hupen wenn es ihnen nicht gefällt!"
    Till Reiners über kritelnde Slambesucher

    72 Stunden vor Slambeginn lag eine angespannte Ruhe über den Häuptern des Veranstaltungsteams: zwei Slammer waren seit Tagen angemeldet und es wollten auch nicht mehr werden. Rundmails an die Slamgemeinde verfingen sich wie Wasser in einem Netz. Dann doch noch: eine Stunde vor Beginn meldete sich Teilnehmerin Numero Fünf an. Zusammen mit Matthias Reuter also sechs Gäste auf der Bühne, eine wohlige Fülle machte sich breit.

    Der Moderator der Herzen mit den TrostpreisenMoers Moers Moers!
    Gleich drei Slampoeten aus Moers traten an! Zum dritten Mal in Folge (Hattrick!) trat Jessica Lehmann an, Thorsten Baßfeld slammte zum zwoten Male und auch bei uns, während Patrick Roßkothen zum x-ten Mal eine Slambühne heimsuchte, wenn auch erstmalig 2009 das SPRACHLABOR.
    Von -auf den flüchtigen Blick- weiter Ferne meldete sich Till Reiners an. Aus dem hübschen, aber unnahbaren Koblenz reiste er an und brachte auch gleich seine Freundin mit. Was einerseits das Publikum noch freundlicher erscheinen lies und ungemein praktisch war, da sie ursprünglich aus Moers stammte und so eine Übernachtung daheim (quasi bei Muttern) anstand. Till stammt übrigens aus Geldern. Nunja.

    Zur Achse Geldern-Moers-Krefeld kam es dann noch durch die spontane Anmeldung von Jana Pleger aus Krefeld. Eine runde Sache, wäre da nicht Matthias  Reuter gewesen, welcher ja bloß aus Oberhausen kam, aber ja auch nicht slammte, sondern in die Tasten griff und so zur persönlichen Jingle- und Hymnenmaschine des Moderators und der Slammeure wurde.
    DJs haben ja einige, aber einen Pianisten: Weltniveau!!

    Jana

    Jessica

    Thorsten

    Jessica hatte neue Texte dabei und sinnierte über Gänsefüschen und das früher alles besser war. Außerdem trug sie einen Text vor, für den ihre Oma ihr "wohl einen auf den Sack gegeben hätte". Aber sie wusste, was sie tat.
    Thorsten las einen gefühlt epischen Text über Fische und andere Viecher, sowie über "Wichtige Wichte", "Karin" und einen weiteren, indem er 3x Ficken sagte, was aber die Punktzahl auch nicht steigerte. (die Gäsefüschen sind Jessica gewidmet)
    Jana leistete inhaltliche und moralische Aufbauarbeit, waren doch ihre Slamtexte von bösen Doofdeppen geklaut worden, was in einer Schreibblockade endete, worüber sie aber am Ende doch noch einen Text geschrieben hatte. Sie erzählte uns auch noch von einem Abendessen mit einer bulemischen Freundin und trug noch "Sinnlosgedichte" vor. Und irgendwas mit Popokatepetl, denn sonst hätte ich mir das ja wohl kaum aufgeschrieben.

    Das Finale

    Patrick
    Patrick
    las ohne Rücksicht auf das weibliche Publikum einige Liebesgedichte vor und andere Texte mit Themen wie "Workoholics" und "Gewalt ist keine Lösung", aber auch "Fick Dich Chef" (gab mehr Punkte), "dicke Fische" und "Gänseblümchen 2.0". Im Finale  erklärte er sich zum Wortführer der Wächter des Wortschatzes und sicherte sich so souverän den zweiten Rang.

     

    Till

    Till begann über die Leidenschaften eines Klempners zu philosophieren und las in der zweitenVorrunde einen Text über Dankbarkeit, exotische Völker und Teilzeitveganer gefolgt von der Erkenntnis eines Freundes: Das kann man so oder so sehen. Das Finale kam und Till schaltete sicht- und hörbar einen Gang höher mit einem Text über nöhlige Slambesucher. Zack: Gewonnen! Schwupps noch eine Zugabe: ein wundervoller Klugscheißer-Text beendete einen Slamabend in glücklicher Runde!

    Ja, und der Reuter aus Oberhausen? Der jingelte vor und zu den Beiträgen und schwebte über dem ganzen Abend und tauchte die Zuschauerschaft in eine Tunke aus Wortwitz, großen Wahrheiten und abseitigen Reimen. Wir lachten viel und grinsten breit.
    MatthiasLetzter_Slam_im_Sueden
    Matthias Reuter Der letzte Slam in der Volksschule

    "1-2 von der Leyen, sollen mein Vorbild sein... so und jetzt alle..."

    Das nächste SPRACHLABOR findet am 29.4. in der Moerser Zentralbibliothek statt!!

    Großer Dank an Volker Busold für die Fotos!

    (mr)

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